Ausfall nach starker Leistung

Nach dem erfolgreichen Rennen in Silverstone verpassten wir beim 6 Stunden Rennen in Paul Ricard ein weiteres positives Resultat. Leider musste unser Emil Frey GT3 Jaguar, auf aussichtsreicher Position liegend, rund 58 Minuten vor dem Ziel wegen eines technischen Problems aufgeben.

Dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen und es nach dem Podestplatz in Silverstone nicht immer so weiter gehen würde, waren wir uns bewusst. Unserem Team wurde über die Balance of Peformance (BOP), welche die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Fahrzeuge ausgleichen und damit die Spannung der Rennen sicherstellen soll, ein Zusatzgewicht von weiteren 30kg und eine Erhöhung der Fahrhöhe um den Abtrieb des Fahrzeugs zu reduzieren, auferlegt.

Die Konsequenzen der BOP und die wenig gefahrenen Runden in den Training-Sessions aufgrund eines Defekts im Antriebsstrang, hatte ein enttäuschendes Qualifying zufolge. Wir mussten nach dem wie immer dreigeteilten Qualifying mit dem enttäuschenden 52. Startplatz zufrieden geben. Für das Rennen wurde die BOP bezüglich Fahrhöhe auf den vorigen Stand korrigiert. Somit konnte im Rennen unser Emil Frey GT3 Jaguar erneut mit einer ausgezeichneten Vorstellung aufwarten und auch bei rundenlangen Duellen und Überrundungen eindrucksvoll das Tempo der Grossen mitgehen. Startpilot Gardel verbesserte sich innerhalb des ersten Stints auf Platz 27, Barth legte nach und Frey komplettierte mit einem weiteren guten Stint. Hohe Aussen- und Fahrbahntemperaturen im Süden von Frankreich, sowie der damit verbundene Reifenverschleiss erlaubten es nicht Doppelstints zu fahren.

Im zweiten Stint kostete ein Unterbruch der Stromversorgung ein Zeitverlust von einer Minute und einige Plätze. Schlimmer waren technische Probleme, die uns anfangs der sechsten Rennstunde zur Aufgabe zwangen.

Lorenz Frey: «Die Simulationen von unseren Technikern zeigten schon vor dem Rennen, dass die neue BOP Entscheidung für uns auf die Rundenzeiten gegenüber der Konkurrenz einen grossen Einfluss haben wird. Zum Glück sahen dies auch die Verantwortlichen nach dem Qualifying ein. Es war schön zu sehen, dass wir auch mit weiteren 30 kg Zusatzgewicht einen erfreulich hohen Rennspeed gehen konnten. Jetzt gibt es aber noch Hausaufgaben in Sachen Standfestigkeit für unseren Saisonhöhepunkt, die 24Hours Spa, zu erledigen.»

Fredy Barth: «Natürlich hatten wir nach Silverstone mehr erwartet. Aber ich denke wir haben allen Grund positiv zu bleiben. Zumal wir nächste Woche beim offiziellen Testtag in Spa noch einige Probleme aussortieren können.»

Gabriele Gardel: «Im ersten Stint des Rennens konnte ich viele Plätze gutmachen. Das zeigt mir das grosse Potenzial des Emil Frey GT3 Jaguar, und dass wir weiter auf dem Vormarsch sind.»

Unser nächstes Rennen in der Blancpain Endurance Series ist der Saisonhöhepunkt 24Hours Spa (B) und findet am 25./26. Juli statt.



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