Defekte Radmutter stoppt GT3 Jaguar auf Siegeskurs liegend bei Heimrennen in Silverstone

Defekte Radmutter stoppt GT3 Jaguar auf Siegeskurs liegend bei Heimrennen in Silverstone

  • #54 GT3 Jaguar führt Silver Cup bis 30 Minuten vor Rennende
  • Defekte Radmutter verursacht Aus für die Jaguar Mannschaft 

Silverstone (England), 20. Mai 2018:
Beim zweiten Rennen der Saison bestätige Emil Frey Jaguar Racing die Performance des GT3 Jaguar. Gut einen Monat nach dem Auftaktsieg im Silver Cup in Monza führte die Jaguar Mannschaft bis kurz vor Rennende erneut den Silver Cup an, doch eine defekte Radmutter bedeutete das Aus für den GT3 Jaguar beim Endurance Cup des Blancpain GT Series Endurance Cup im englischen Silverstone. 

Das Emil Frey Jaguar Racing Team hatte einen schwierigen Start in das Wochenende beim Heimrennen, doch pünktlich zum Zeittraining zeigte man sich gewohnt stark: Der #54 GT3 Jaguar sicherte sich den 10. Gesamtrang und nach Monza erneut die Pole Position im Silver Cup. 

Startfahrer Alex Fontana ging mit einem Vorsprung von sieben Plätzen auf den nächsten Silver Cup Rivalen ins Rennen, büßte allerdings in der Anfangsphase sieben Positionen ein nachdem er von zwei Gegnern berührt wurde. Auf Platz 12 liegend kam der Schweizer in Runde 29 an die Box und überreichte das Steuer an seinen Teamkollegen Adrian Zaugg. Zaugg kam als 19ter wieder auf die Strecke und machte von Beginn an Druck und Positionen gut. Während der Jaguarpilot noch die Führung im Silver Cup behauptete, kamen die Konkurrenten stetig näher. 

Bis zum letzten Boxenstopp behielt die Mannschaft des #54 GT3 Jaguar die Führung im Silver Cup und den 15. Gesamtrang. Doch leider ereilte dem Team ein Fehler beim finalen Boxenstopp und die hintere rechte Radmutter wurde beschädigt. Daraufhin musste Schlussfahrer Mikael Grenier nach einer langsamen Runde nochmals die Box ansteuern und wurde auf den 29. Platz durchgereicht. Trotz des erneuten Stopps kam es gut eine halbe Stunde vor Rennende zum enttäuschenden Ausfall, als sich erneut die Radmutter am rechten Hinterrad löste und Grenier gezwungen war, den GT3 Jaguar am Streckenrand zu parken. 

Trotz des enttäuschenden Ausfalls unterstrich Emil Frey Jaguar Racing die starke Performance des GT3 Jaguar und blickt motiviert nach vorne.  

Die nächste Station im Rennkalender markiert eines der Highlights dieses Jahr. Die 1000 km von Paul Ricard sind das einzige Sechs-Stunden-Rennen der Saison und wird das letzte Endurance Cup Rennen für die Jaguar Mannschaft werden. Das Qualifying sowie das Rennen im Süden Frankreichs finden am Samstag, 2. Juni 2018 statt.

 

Teamstimmen Emil Frey Jaguar Racing

Lorenz Frey, Teamchef Emil Frey Racing
„Es ist sehr enttäuschend für alle im Team, dass wir bei unserem Heimrennen nicht die Zielflagge sehen konnten. Es ist umso enttäuschender wenn man sieht, dass wir den Silver Cup erneut gewinnen und ein tolles Gesamtergebnis eingefahren hätten. Die Mannschaft hat trotz allem einen tollen Job gemacht und nun gilt es, den Kopf nicht hängen zu lassen und gestärkt nach Paul Ricard zum nächsten Rennen zu reisen.“

Jürg Flach, Technischer Direktor Emil Frey Racing
„ Kurz nach dem Start wurden wir von zwei Gegnern hart berührt, was uns sieben Plätze kostete. Die Rennpace war soweit gut, nur mussten wir den Boxenstopp von Zaugg und Grenier eine Runde früher ansetzen, wodurch wir zeitgleich mit dem Team neben uns ausführen müssten. Dies hatte zur Folge, dass wir eine schräge Pitstop-Position einnehmen mussten und dadurch der Radwechsel stark beeinträchtigt wurde. Dabei wurde beim hinteren rechten Rad die Radmutter beschädigt, das auch beim nochmaligen Stopp nicht behoben werden konnte und den Ausfall zur Folge hatte. Trotz allem war es mit den guten Platzierungen ein tolles Wochenende für uns.“

Fahrerstimmen Emil Frey Jaguar Racing #54

Alex Fontana (CH)
„Leider gab es im ersten Zeittraining ein Missverständnis zwischen mir und dem #36 BMW, ich dachte er fährt in die Boxengasse, aber dann traf ich ihn hinten und er drehte sich. Zum Glück erhielten wir keine Strafe. Beim Rennstart bremsten die vor mir liegenden erst, dann waren die Ampeln auf Grün und ich erwischte nicht den besten Start in die erste Kurve. Wir haben ein sehr schnelles Auto, aber wenn wir im Pulk fahren, dann haben wir es schwer die gleiche Geschwindigkeit zu gehen.“

Mikael Grenier (CAN)
„Wir kämpften zu Beginn des Wochenendes mit einigen Schwierigkeiten, aber der GT3 Jaguar verbesserte sich immer mehr und im Qualifying waren wir dann wieder konkurrenzfähig. Es ist sehr schön wieder die Klassen-Pole geholt zu haben, aber unser Ziel war wieder in der Gesamtwertung ebenso stark zu sein und in den Top-10 das Rennen zu beenden. Das wäre auch heute sicherlich drin gewesen.“

Adrian Zaugg (CH)
„Wir hatten bis zum Ausfall ein starkes Rennen und konnten die Performance des GT3 Jaguar erneut zeigen. Es ist sehr schade, dass wir so kurz vor Rennende ausgeschieden sind, aber sowas passiert. Wir wissen dennoch um die Stärken unseres Autos und hoffen nun auf ein gutes Resultat in Paul Ricard.“