Ein gutes Testrennen für Emil Frey Racing

Am 14. April 2013 fiel im Autodromo die Monza der Startschuss zur diesjährigen Blancpain Endurance Series. Mittendrin in dem beeindruckenden Starterfeld, bestehend aus 60 GT3-Fahrzeugen von neun verschiedenen Herstellern, die drei Fahrer von Emil Frey Racing – Lorenz Frey, Fredy Barth und Gabriele Gardel. Das Einsatzfahrzeug war ein vom deutschen Fischer Racing Team betreuter Aston Martin Vantage GT3.

In erster Linie ging es darum, wertvolle Erfahrungen für spätere Einsätze mit dem eigenen Emil Frey GT3 Jaguar zu sammeln und die Fahrer in Form zu halten. Nach einem schwierigen Training und wenigen Testkilometern qualifizierte sich das Team auf P36 zwar nicht so weit vorne wie erhofft, aber ein 3-Stunden-Rennen ist ja lang.

Im Rennen hatten die drei ebenfalls mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Bei dieser extremen Leistungsdichte ist es auch auf einer Strecke wie Monza sehr schwer zu überholen. Beim zweiten Fahrerwechsel kam es dann ganz dick, als ein ungestümer Konkurrent dem Aston Martin Vantage GT3 die Türe abfuhr und dabei auch noch einen Mechaniker touchierte, der aber glücklicherweise unverletzt blieb.

Auf der Piste konnten die drei ein solides und fehlerfreies Rennen zeigen. Sie gingen das Tempo der Konkurrenz mit und drehten konstant schnelle Runden. Auch wenn das Endergebnis mit Rang 28 dies nicht wiedergibt.

Lorenz Frey: „Bei den Boxenstopps verloren wir unverschuldet viel Zeit. Auf der Strecke konnten wir das Tempo der Konkurrenz mitgehen. Rang 28 ist angesichts des beeindruckenden Feldes von 60 GT3 Fahrzeugen durchaus als Erfolg zu werten.“

Fredy Barth: „In der Qualifikation konnten wir unser Potenzial nur teilweise ausschöpfen. Danach war es bei dieser extremen Leistungsdichte speziell in der Anfangsphase sehr schwer zu überholen.“

Gabriele Gardel: „Mit einer regelmässigen und fehlerfreien Fahrt konnten wir in der Endphase nochmals einige Plätze gutmachen. Insgesamt haben wir für unsere kommenden Einsätze mit dem Emil Frey GT3 Jaguar wertvolle Erfahrungen auf den neuen Pirelli-Einheitsreifen sammeln können.“