Emil Frey GT3 Jaguar vom Elektronik-Teufel lahmgelegt

Nach mehreren ermutigenden Testfahrten reiste das Emil Frey Racing Team mit grosser Zuversicht zur legendären Rennstrecke von Silverstone. Der zweite Lauf zur Blancpain Endurance Series brachte dem Schweizer Team jedoch kein Glück. Elektronikprobleme machten der motivierten Mannschaft und den Piloten Lorenz Frey, Fredy Barth und Gabriele Gardel schwer zu schaffen.

Der Wurm war von Anfang an drin. Lorenz Frey: «Bei den Testfahrten vor dem Rennwochenende lief es so gut. Und dann das. Immerhin liess der Emil Frey GT3 Jaguar im Klassefeld mit zwölf Marken in den wenigen problemlosen Runden auch ohne Feinabstimmung sein Potenzial aufblitzen.»

Im freien Training stand der dunkelblaue Schweizer GT3 fast ausschliesslich in den Boxen. In den drei Qualifyings konnten die Piloten keine problemlose Runde drehen. Da muss Startplatz 33 bereits als Erfolg gewertet werden. Fredy Barth: «Unsere Enttäuschung ist verständlicherweise gross, zumal wir mit unserem Auto vom Speed und der Standfestigkeit her grundsätzlich riesige Fortschritte gemacht haben. Aber ein hartnäckiger Elektronikfehler hat die hohen Erwartungen leider verunmöglicht.»

Da sind auch schnelle Runden und viele Positionsgewinne von Gabriele Gardel in der Anfangsphase kein wirklicher Trost. Plötzlich blieb das Fahrzeug einfach stehen. Jetzt geht es für das Safenwiler Team direkt daran, dem Übel auf den Grund zu gehen.

Das nächste 3-Stunden-Rennen zur Blancpain Endurance Series findet am 27./28. Juni auf der südfranzösischen Strecke Paul Ricard in Le Castellet statt.