Emil Frey Jaguar Racing zum fünften Mal bei den Total 24 Hours of Spa

  • Nach doppelter Zielankunft 2016, Schweizer Team peilt Top-10 Ergebnis an
  • Stetige Verbesserungen des GT3 Jaguar seit Saisonbeginn
  • Starke Performance in Paul Ricard unterzeichnet Leistungspotenzial

Safenwil (CH), 19. Juli 2017:
In einer Woche ist es endlich so weit: Dann übertönt der Motorensound von mehr als 60 GT3 Rennboliden die idyllische Stille einer der atemberaubendsten Rennstrecken der Welt. Mit den Total 24 Hours of Spa findet auch für Emil Frey Jaguar Racing das Highlight des Jahres statt. Das Schweizer Team ist bestens für den 7-kilometer-langen Ritt durch 21 Kurven über den Achterbahnkurs durch die Ardennen gewappnet. Mit zwei GT3 Jaguar startet das Team und ist nach dem steigenden Aufwärtstrend seit Saisonbeginn höchst motiviert.

Auch wenn beim letzten Saisonrennen des Blancpain GT Series Endurance Cup im französischen Paul Ricard der Pechteufel die zwei GT3 Jaguar zum Ausscheiden verurteilte, so konnte die Schweizer Mannschaft doch mit der allgemeinen Performance zufrieden sein. „Wir hatten uns beim Rennen in Paul Ricard als Vorbereitung für Spa sicherlich ein besseres Ergebnis erhofft. Jedoch konnte man sehen, dass wir ein konkurrenzfähiges Auto haben, das durchaus um die vorderen Plätze mitfahren kann“, sagt Lorenz Frey, Teamchef bei Emil Frey Jaguar Racing und Pilot auf dem #14 GT3 Jaguar.

„Wir haben das Rennen genau analysiert und kamen gestärkt zum offiziellen Testtag nach Spa, den wir zufriedenstellend abgeschlossen haben. Als Fahrer freue ich mich schon sehr auf das Rennen, denn in Spa an den Start zu gehen, ist schon etwas ganz Besonderes.“

Bei der offiziellen Testeinheit, die am 4. Juli stattfand, belegten die zwei GT3 Jaguar am Morgen die Plätze drei und sechs, in der Nachmittags-Session lagen die beiden „Raubkatzen“ noch auf den guten Plätzen 22 und 28. Nach der doppelten Zielankunft aus dem letzten Jahr, ist das Emil Frey Jaguar Racing Team nach dem Testtag optimistisch.

„Insgesamt konnten wir mit beiden Fahrzeugen 150 Runden fahren, was in etwa 1.050 km entspricht“, so Jürg Flach, Technischer Direktor Emil Frey Jaguar Racing. „Wir haben vorwiegend an der mechanischen und aerodynamischen Abstimmung für das Qualifying und Rennen gearbeitet, um jeweils das Potenzial der Reifen optimal zu nutzen. Wir sind gut vorbereitet und freuen uns schon sehr auf das Rennen.“

Traditionell wird das Rennwochenende in Spa mit der Autoparade zwischen der Rennstrecke und der Innenstadt von Spa am Mittwoch eingeläutet. Am Donnerstag beginnt der erste Härtetest mit dem Freien Training um 11:50, gefolgt vom Pre-Qualifying um 17:45 und dem Qualifying um 20:10. Die Super Pole findet am Freitag von 19:30 bis 20:00 statt und die Total 24 Hours of Spa starten am Samstag um 16:30 in 24 nervenkitzelnde Stunden.


Fahrerstimmen Emil Frey GT3 Jaguar #14

Stéphane Ortelli (MCO)
„Der Testtag für das Rennen in Spa verlief sehr gut. Gerade auf einer Strecke wie Spa ist es enorm wichtig, eine gute Fahrzeugbalance im Highspeed-Bereich zu haben. Mechanischer Gripp ist für die langsamen Passagen sehr wichtig, wie etwa in den Abschnitten von der Bus-Stop-Schikane und La Source. Wir konnten all diese Dinge testen und sind zuversichtlich für das Rennen.“

Albert Costa Balboa (ESP)
„Ich bin für dieses Rennen motivierter denn je. Wir haben das Auto über die letzten zwei Monate stark verbessert und haben in Paul Ricard das Potenzial gezeigt. Wir hatten das beste Qualifyingergebnis und führten kurzzeitig das Rennen an. Bei einem Rennen wie Spa musst Du aber auch das Glück auf Deiner Seite haben, aber wir sind guter Dinge.“

Lorenz Frey (CH)
Zitat siehe oben im Text.


Fahrerstimmen Emil Frey GT3 Jaguar #114

Christian Klien (A)
„Spa ist sicherlich eine Strecke die zu unserem GT3 Jaguar passt, daher waren wir auch recht zufrieden bei den offiziellen Testfahrten. Allerdings zählt bei einem 24-Stundenrennen nicht nur der reine Speed. Standfestigkeit und fehlerfreies Arbeiten des gesamten Teams sind der Schlüssel zum Erfolg. Ich denke, dass wir gut vorbereitet nach Spa kommen und unsere Hausaufgaben gemacht haben – das Rennen kann kommen!“

Marco Seefried (D)
„Bis zum Mittag konnten wir mit beiden Autos in den Top-10 fahren, am Nachmittag sind dann alle noch etwas schneller geworden, ich glaube das lag auch an den Streckenverhältnissen. Wichtig ist es, dass wir über die Distanz gesehen alles richtigmachen und keine langen Stopps einlegen müssen und somit Zeit verlieren. Das ist ja das Ziel von allen, aber ich freue mich schon sehr auf das Rennen und denke, wenn wir fehlerfrei durch die 24 Stunden kommen, können wir auch ein gutes Ergebnis einfahren.“

Jonathan Hirschi (CH)
„Wir konnten beim Testtag in Spa wieder einige Dinge verbessern und sind definitiv einen großen Schritt weiter, als das Team noch im letzten Jahr war. Von der Strecke her ähnelt Spa etwas Paul Ricard und dort konnten wir die Leistung der GT3 Jaguar auf den Punkt abrufen. Beim Testtag haben, so glaube ich, noch nicht alle ihr wahres Potenzial gezeigt, denn die Rundenzeiten waren nicht auf dem Niveau vom Rennen im letzten Jahr.“