Emil Frey Jaguar Racing zurück auf heimischem Boden in Silverstone

  • Zweiter Saisonlauf des Blancpain GT Series Endurance Cup
  • Heimspiel für die zwei GT3 Jaguar des Schweizer Teams
  • Fahrerpaarungen bleiben unverändert gemäß Monza

 

Safenwil (CH), 09.05.2017:
Das Emil Frey Jaguar Team hatte nach dem turbulenten Auftaktrennen zum Blancpain GT Series Endurance Cup vor knapp drei Wochen in Monza (Italien) alle Hände voll zu tun: Nachdem der #114 GT3 Jaguar beim Startunfall unverschuldet schweren Schaden davontrug und das #14 Schwesterauto mit einem technischen Vorfall nicht die Zielflagge sah, stehen nun beide „Katzen“ für das Heimrennen im englischen Silverstone bestens vorbereitet in den Startlöchern.

Monza erbrachte zwar nicht die erhoffte Wende, auf Punktekurs liegend auch die Lorbeeren nach Hause zu bringen, jedoch beeindruckten beide GT3 Jaguar die Konkurrenz mit starken Rundenzeiten und konstant schneller Pace. Insbesondere in den Long-Runs überzeugten die beiden blauen Rennboliden mit ihrer gesteigerten Performance.

Nun findet am kommenden Wochenende im „Home of British Motorsport“ das Heimspiel für das Emil Frey Jaguar Racing Team in Silverstone (England) statt. Beim zweiten Lauf des Blancpain GT Series Endurance Cup möchten die Schweizer auf heimischem Boden ein gutes Ergebnis erzielen.

„In Silverstone zu fahren motiviert uns natürlich immer noch ein Stückchen mehr, vor allem konnten wir letztes Jahr mit Platz fünf im Qualifying zeigen, dass wir vorne mitspielen können“, sagt Lorenz Frey, Teamchef Emil Frey Jaguar Racing. „In Monza gingen wir zwar punktetechnisch leer aus, waren aber mit der allgemeinen Leistung und der Speed der beiden GT3 Jaguar sehr zufrieden. Das Feld ist sehr stark zusammengerückt und es ist ein ganz schmaler Grat zwischen Erfolg und Misserfolg, aber wir wissen um unser Potenzial und werden es vollends ausschöpfen.“

Das Qualifying findet am Sonntag, 14. Mai 2017 um 09:45 Uhr CET (10:45 Uhr MET) statt. Das Rennen über drei Stunden folgt dann ab 14:55 Uhr CET (15:55 MET). Weitere Informationen unter Opens external link in new windowwww.emilfreyracing.com sowie regelmäßige Updates und Hintergrundstories über unsere Facebookseite.

 

Fahrerstimmen Emil Frey GT3 Jaguar #14

Stéphane Ortelli (MCO)
„In Monza waren wir von der Performance genau da, wo wir stehen wollten. Wir sind ein kleines, privates Team und können mit großen Teams, wie etwa Bentley, nun mithalten. Das war so toll in Monza und es ist ein gutes Zeichen für die Zukunft. Ich bin so stolz auf das, was wir in diesem Jahr schon erreicht haben und hoffe, dass wir die Performance nun auch in ein gutes Ergebnis umwandeln können.“

Lorenz Frey (CH)
„Wir konnten leider auch diesmal unsere Pechsträhne in Monza nicht beenden, obwohl das Potenzial sicherlich da gewesen ist, aber das ist Rennsport. Mit Silverstone kommen wir jetzt auf eine Rennstrecke die dem GT3 Jaguar liegt und das konnten wir mit guten Ergebnissen und unserem ersten Podium vor zwei Jahren unterstreichen.“

Albert Costa Balboa (ESP)
„Im vergangenen Jahr waren wir mit dem GT3 Jaguar noch nicht so weit wie wir es jetzt sind und konnten trotzdem ein gutes Ergebnis im Qualifying erzielen. Wir hatten im Rennen Pech mit dem Problem an den Bremsen, aber wir analysierten im Nachhinein das Rennen und wir waren eines der Top-5 schnellsten Autos. Ich persönlich fühle mich stärker als je zuvor, denn nun nehme ich in zwei Meisterschaften teil, und das hilft mir, mich als Fahrer weiterzuentwickeln. Wir sind voller Motivation.“

 

Fahrerstimmen Emil Frey GT3 Jaguar #114

Marco Seefried (D)
„Nachdem wir in Monza ganz einfach zur falschen Zeit am falschen Ort in der Startphase waren, weil wir in den Startcrash unschuldig verwickelt wurden, konnten wir unser Potential nicht wirklich zeigen. Wir hoffen nun alle, dass das in Silverstone besser klappt. Dazu kommt, dass die Strecke uns etwas mehr entgegenkommen sollte, im Vergleich zu Monza. Deswegen bin ich alles in allem sehr zuversichtlich fürs kommende Rennen.“

Jonathan Hirschi (CH)
„Wir hatten viel Pech in Monza, trotzdem kann man sagen, dass wir uns innerhalb eines Jahres enorm gesteigert haben und jeder im Team möchte einfach nur das beste Resultat erzielen. Die Charakteristik des Streckenlayouts von Silverstone liegt unserem GT3 Jaguar besser als die Hochgeschwindigkeitsstrecke in Monza und wir freuen uns schon alle auf das Rennen.“

Christian Klien (A)
„Die Wettbewerbsdichte ist in diesem Jahr schon sehr extrem, wie man es in Monza gesehen hat. Man hat auch speziell jetzt beim ersten Rennen gemerkt, dass die ganzen Teams noch professioneller mit extrem guten Fahrern auftreten. Für uns hat sich in Monza unsere ganze harte Arbeit über den Winter ausgezahlt und wir konnten mit der Leistung des Autos zufrieden sein. Daher sehe ich uns auch in Silverstone stark, weil der GT3 Jaguar auch auf dieser Strecke gut funktionieren sollte. Das haben wir im letzten Jahr im Quali bewiesen und haben dieses Jahr im Rennen etwas gut zu machen.“