Emil Frey Racing mit gutem Resultat im ersten Test

Der grundlegend überarbeitete Emil Frey GT3 Jaguar und der vom neuen Motorenpartner Ilmor Engineering optimierte 5-Liter-V8-Motor wurden den hohen Erwartungen des Teams mehr als gerecht.

Beim sogenannten Bronze-Test zum ersten Lauf der Blancpain Endurance Series vom 12./13. April, auf dem legendären Autodromo di Monza (I), glänzten Lorenz Frey und der von der Serienorganisation gestellte Fahrer, der für die Balance of Performance zuständig war, mit der zweitbesten Zeit und überraschten sowohl die Zuschauer als auch das Team.

Lorenz Frey: „Es war ein tolles Gefühl, dieses erste Aufeinandertreffen des neu überarbeiteten Emil Frey GT3 Jaguar mit der Konkurrenz. Das Fahrzeug fühlte sich in jeder Beziehung klar besser an: In der Fahrbarkeit, der Motorpower, der Höchstgeschwindigkeit und dem Handling. Obwohl wir uns um die Feinabstimmung noch gar nicht kümmern konnten."

Ein kleiner Brand beendete die gute Fahrt eine Minute vor dem Trainingsende. Frey: „Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Trotzdem hat es einige Komponenten in Mitleidenschaft gezogen. Wir müssen jetzt genau analysieren, was passiert ist. Um nicht noch mehr Schaden anzurichten, haben wir uns schweren Herzens entschlossen, auf das Rennen in Monza zu verzichten."

Auch bei Fredy Barth überwiegen trotz allem positive Gefühle: „Die tolle Performance mit dem noch kaum getesteten Fahrzeug nach all der harten Aufbauarbeit ist für das ganze Team ein sehr ermutigendes Ergebnis. Es hat unsere Erwartungen angesichts der Umstände klar übertroffen. Zumal wir bezüglich „Balance of Performance" in einer sehr realistischen Konfiguration gefahren sind."

Trotz der guten Performance auf das Rennen verzichten zu müssen, sieht Fredy Barth natürlich als hart an. Das demonstrierte Potenzial stimmt ihn aber bezüglich der Zukunft zuversichtlich: „In Monza antreten zu können war ein Wettlauf mit der Zeit und auch ein Kompromiss. Beim einzigen Test in Le Castellet sind noch einige Mängel und Probleme aufgetaucht, was wichtige weitere Testkilometer vereitelte. Daher konnten wir bis Monza auch nicht alle Teile auf Zuverlässigkeit testen respektive verbessern. Jetzt können wir diese Dinge mit einem etwas grösseren Zeitpolster in Angriff nehmen und uns voll auf die Vorbereitung für das 3-Stunden-Rennen in Silverstone (GB) vom 25. Mai konzentrieren. Den nötigen Motivationsschub haben wir aber mit P2 im ersten freien Training erhalten."