Emil Frey Racing reist nach Paul Ricard

Der dritte Meisterschaftslauf des Blancpain GT Series Endurance Cup 2016 findet am 24. und 25. Juni auf dem Circuit Paul Ricard in Frankreich statt. Emil Frey Racing kämpft vorerst weiterhin mit „nur“ einem Einsatzfahrzeug um ein Ergebnis in den Punkterängen.

Das Rennen auf dem 5,861 Kilometer langen Circuit Paul Ricard ist mit einer Dauer von sechs Stunden länger als üblich und führt darüber hinaus in die Dunkelheit hinein. Für das Fahrertrio Lorenz Frey (CH), Stéphane Ortelli (MC) und Albert Costa (ES) ist dies eine willkommene Trainingsmöglichkeit, sich auf das 24h-Rennen in Spa-Francorchamps (28.-31. Juli 2016) vorzubereiten.

Im Fokus der dritten Veranstaltung des Blancpain GT Series Endurance Cup 2016 steht vor allem, die Performance über sechs Stunden zu bestätigen. „Uns geht es darum, das vorhandene Potenzial in ein zählbares Rennergebnis umzumünzen und den Lohn der harten Arbeit, welche das Team täglich leistet, einzufahren“, so Fahrer und Teamchef Lorenz Frey. Zuletzt überzeugte der Emil Frey GT3 Jaguar mit der fünftbesten Runde im Zeittraining von Silverstone und ließ damit 46 GT3-Gegner hinter sich.

Den ursprünglichen Plan, ab dem Rennen in Paul Ricard einen zweiten Wagen an den Start zu bringen, musste das Team aus Safenwil jedoch verschieben. In Kürze folgt ein erstes Rollout der zweiten Raubkatze.

Fahrerbesetzung für zweites Einsatzfahrzeug

Am Volant nehmen dann mit Jonathan Hirschi (CH), Markus Palttala (FIN) und Christian Klien (A) drei ebenso hochkarätige wie erfahrene Piloten Platz. Jonathan Hirschi ist ein Allrounder und bringt als Le Mans Teilnehmer und WRC-Rallyefahrer viel Routine mit ins Cockpit. Darüber hinaus hat er bereits in den vergangenen zwei Jahren Emil Frey Racing beim 24h-Rennen in Spa unterstützt und kennt das Team. Markus Palttala gewann vor Jahresfrist den Ardennenklassiker und tritt somit die Titelverteidigung an. Last but not least konnte Emil Frey Racing mit Christian Klien einen ehemaligen Formel 1 Piloten gewinnen. Der in der Schweiz lebende Österreicher fuhr bis 2010 in der Königsklasse des Motorsports, sein Debüt als Grand-Prix-Fahrer gab er 2004 passenderweise bei Jaguar Racing.

„Wir freuen uns sehr, unser Fahrer Line-up durch die renommierten Neuzugänge erweitern zu dürfen. Damit haben wir ab dem nächsten Rennen, dem 24h-Rennen von Spa-Francorchamps, zwei Eisen im Feuer. Das neu aufgebaute Rennfahrzeug und die zusätzliche Einsatzmannschaft sind bereit, in Kürze das erste Rollout zu absolvieren“, sagt der Technischer Direktor Jürg Flach. „Doch zunächst geht es für uns darum, möglichst viele Punkte und ein gutes Ergebnis in Frankreich zu erzielen.“

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