Ende vor dem Start

Für das einzige rein schweizerische Team Emil Frey Racing hätte das zur Blancpain Endurance Series zählende 24 Hours Spa zum Saisonhöhepunkt werden sollen. Trotz guter Vorbereitung endete es für Lorenz Frey, Gabriele Gardel und Fredy Barth jedoch schon vor dem Start. Der Aston Martin Vantage GT3 erlitt in der finalen Nachtqualifikation in der Anfahrt auf die berüchtigte Eau Rouge hinten rechts einen Reifenschaden. Pilot Fredy Barth hatte keine Chance und krachte mit über 200 km/h in die Reifenstapel. Der durchgeschüttelte Pilot blieb unverletzt, das Fahrzeug war allerdings irreparabel zerstört.

Fredy Barth: „Es muss kurz vorher passiert sein. Ich war auf meiner ersten schnellen Runde nach der Out-Lap. Beim Einlenken brach der Aston Martin blitzartig aus. Ich war nur noch Passagier und wartete auf den unsanften Einschlag. Ich schlug mit grosser Wucht auf und bin selbst etwas erstaunt, dass ich ohne jegliche Verletzungen ausgestiegen bin. Ebenfalls erleichterte mich die Diagnose des Reifenschadens und die Bestätigung, dass es kein Fahrfehler war! Dennoch, die Enttäuschung bleibt natürlich.“

Bis dahin war Emil Frey Racing im Feld mit 66 GT3-Fahrzeugen von neun Herstellern gut unterwegs. Lorenz Frey: „Der Aston Martin war gut ausbalanciert und richtig schnell. Wir konnten in den Trainings viele konstante Runden auf hohem Niveau drehen. Damit waren wir fürs Rennen gut aufgestellt. Rennsport kann aber grausam sein. Für die Zukunft haben wir trotzdem viel gelernt.“

Gabriele Gardel: „Wir hatten eine gute Rennabstimmung und waren überzeugt, im Rennspeed unter den 15 schnellsten Fahrzeugen zu sein. Leider hat uns der Reifenschaden einen Strich durch die Rechnung gemacht.“

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