Photo-finish for Emil Frey Jaguar Racing at Season Final at Barcelona 

Fotofinish für Emil Frey Jaguar Racing beim Saisonfinale in Barcelona

  • Top Punkteergebnis im finalen Rennen des Blancpain GT Series Endurance Cup
  • Nach chaotischem Qualifying, herausragende Leistung beider Jaguar GT3
  • Starkes Comeback nach schwerem Start ins finale Saisonwochenende

Barcelona (Spanien), 01. Oktober 2017:

Emil Frey Jaguar Racing feierte beim Saisonfinale des Blancpain GT Series Endurance Cup ein herausragendes Ergebnis für die Jaguar Mannschaft. Nach einer Saison mit viel Pech und Enttäuschungen, kämpfte sich das Schweizer Team nach einem chaotischen Qualifying im letzten dreistündigen Rennen der Saison mit beeindruckender Performance beider Jaguar GT3 zurück und nahm die letzte schwarz-weiß-karierte Flagge des Jahres in einem Fotofinish mit den Plätzen zehn und elf.

Am Samstag sorgten wechselnde Wetterbedingungen für erschwerte Streckenverhältnisse, doch das spielte insbesondere den Neuzugängen an diesem Wochenende, Norbert Siedler und Alex Fontana, in die Hände, die somit den Jaguar GT3 in verschiedenen Set-up Abstimmungen kennenlernen konnten. Zu Beginn des Zeittrainings am frühen Sonntag Morgen öffnete der spanische Himmel erneut seine Pforten und es regnete. Doch damit nicht genug, konnte der #114 Jaguar GT3 erst kurz vor Ende der zweiten Session eine Zeit erzielen, nachdem es technische Probleme mit dem Anlasser gab. Im dritten und letzten Qualifying ereilte dann auch dem Schwesterauto #14 ein technisches Problem mit dem Getriebe und resultierte mit einem Startplatz aus der vorletzten Startreihe der insgesamt 50 GT3s. Der #114 Jaguar GT3 sicherte sich den 14. Startplatz.

Während Stéphane Ortelli vom Start weg das Feld von hinten aufrollte und innerhalb der ersten 20 Minuten 24 Positionen gutmachte, beeindruckte auch Marco Seefried im #114 Schwesterauto mit starken Eröffnungsrunden, die ihn von Platz 14 aus auf einem komfortablen achten Platz sahen. Mit mehrfach hintereinander gefahrenen, absoluten Bestzeiten im ersten und zweiten Sektor beider Emil Frey Racing Rennboliden, wurde die Performance der Jaguar GT3 abermals unter Beweis gestellt. 

Ortelli übergab den #14 Jaguar GT3 von Platz sieben an seinen neuen Teamkollegen, Alex Fontana, der als 21ter wieder auf die Strecke kam. Während der Schweizer bei seinem Debütrennen für das Jaguar-Team einen ruhigen Stint erlebte, der ihn bis zu seinem Boxenstopp und Fahrerwechsel auf Platz vier sah, hatte Jonathan Hirschi im #114 die ein oder andere Schrecksekunde. Hirschi, der nach seinem Fahrerwechsel als Zehnter zurück ins Renngeschehen eingriff, wurde erst von einem anderen Fahrer berührt und in einen spektakulären Dreher gezwungen. Danach lieferte er sich rundenlang einen harten Dreikampf um Platz 10 mit dem #8 Bentley sowie dem #99 BMW. 

Im letzten Renndrittel gaben die Piloten Christian Klien im #114 Jaguar GT3 und Norbert Siedler im #14 Jaguar GT3 noch mal alles und überquerten schliesslich die Ziellinie auf den Plätzen zehn und elf – ein starkes Saisonfinale nach einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen.

„Es sind wahrhaftig wohlverdiente Punkte“, so Jürg Flach, Technischer Direktor Emil Frey Jaguar Racing. „Nach dem Free Practice und Pre-Qualifying, die nicht wunschgemäß verliefen, folgte das Qualifying, welches uns wettertechnisch und auch mit technischen Problemen am Antrieb vom 14er sowie 114er Auto forderte. Das 114er Auto konnten wir während des Q2 reparieren und dies erlaubte uns im Q3 auf P14 zu fahren. Das 14er Auto hingegen blieb im Q3 ohne gültige Zeit stehen, was uns den zweitletzten Startplatz einbrachte. Im Rennen konnten wir unsere gute Performance mit gutem Speed und einwandfreier Boxenarbeit unter Beweis stellen. Mit einer eindrucksvollen Aufholjagd mit der #14 von P47 auf P11 konnten wir dies unterstreichen. Zudem konnte die #114 den guten Startplatz in ein zählbares Resultat ummünzen! Das ganze Team hat hervorragende Arbeit geleistet und wir können stolz auf unsere starke Leistung sein!“

„Nach der Enttäuschung im Zeittraining heute Morgen sind wir mehr als zufrieden mit dieser tollen Leistung beider Jaguar GT3 im finalen Rennen der Saison“, sagt Lorenz Frey, Teamchef Emil Frey Jaguar Racing. „Wir konnten heute erneut zeigen, dass die Jaguar GT3 nach wie vor eine herausragende Performance haben und durchaus im Stande sind, ganz vorne in dieser hartumkämpften Meisterschaft mitzufahren. Wir hatten viel Pech über das Jahr gesehen, umso schöner ist nun dieses versöhnliche Ergebnis. Es ist eigentlich sehr schade, dass die Saison schon zu Ende ist, denn wir haben uns kontinuierlich gesteigert und mit dem ein oder anderen Rennen, hätte vielleicht noch mehr drin sein können. Ich möchte an dieser Stelle den Fahrern und dem gesamten Team meinen Dank für eine gute Saison aussprechen, danke, dass alle immer motiviert blieben und ihr Bestes gegeben haben.“

Weitere Informationen unter www.emilfreyracing.com. sowie regelmäßige Updates und Hintergrundstories über unsere Opens external link in new windowFacebook-Page

Fahrerstimmen Emil Frey GT3 Jaguar #14

Stéphane Ortelli (MCO)
„Zu Beginn habe ich natürlich meinen beiden neuen Teamkollegen an diesem Wochenende mehr Zeit im Auto gegeben, damit sie sich gut zurechtfinden. Das Team hat mir für das Rennen ein fantastisches Auto zur Verfügung gestellt und es hat sehr viel Spaß gemacht, heute zu fahren. Wir haben eine Wahnsinnsleistung gezeigt, von so weit hinten haben wir uns so stark nach vorne gekämpft. Einfach ein ganz starkes Ergebnis für das ganze Team.“

Norbert Siedler (A)
„Kurz vor dem Qualifying fing es zu regnen an und man musste davon ausgehen, dass das erste Zeittraining die schnellsten Zeiten sehen würde. Am Samstag konnten wir den Jaguar GT3 in sowohl trockenen als auch nassen Bedingungen fahren und somit gute Set-up Arbeiten leisten. Mir hat mein Rennen mit Emil Frey Jaguar Racing wieder sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich sehr, dass wir nach dem guten Ergebnis im letzten Jahr, auch in diesem Jahr wieder im letzten Rennen der Saison eine starke Leistung zeigen konnten.“

Alex Fontana (CH)
„Es hat mich sehr gefreut, als Schweizer für Emil Frey Jaguar Racing zu starten. Es war gleichzeitig für mich eine tolle Möglichkeit, wieder einmal in der Blancpain GT Series in der PRO-Kategorie an den Start zu gehen. Da alles für mich ganz neu war, musste ich erst einmal den Jaguar GT3 kennen und verstehen lernen, aber ich fühlte mich ziemlich schnell sehr wohl, denn es ist einfach ein tolles Auto. Im Rennen war es nicht ganz einfach für mich, ich versuchte unterschiedliche Linien und fand mich dann gut zurecht.“

Fahrerstimmen Emil Frey GT3 Jaguar #114

Christian Klien (A)
„Wir hatten das ganze Jahr über ein sehr gutes Auto mit einer guten Performance und unser Ziel war es, dies im letzten Rennen der Saison noch einmal zu zeigen, vor allem mit einem tollen Ergebnis. Der Sonntag Morgen ging gleich sehr stressig mit dem frühen Zeittraining und dem Regen los. Marco ging in der zweiten Session ins Auto als sich ein technisches Problem am Anlasser bemerkbar machte. Wir konnten dann in den letzten neun Minuten noch auf die Strecke und holten uns noch die 14. Position. Nach dem ganzen Chaos haben wir noch ein mega Rennen hingelegt und sind super glücklich.“ 

Marco Seefried (D)
„Im Pre-Qualifying am Samstag sammelte ich meine ersten Erfahrungen mit dem Jaguar GT3 auf nasser Strecke und ich muß sagen, es fühlte sich sehr gut an. Im Zeittraining hatten wir dann ein Problem mit dem Anlasser und ich konnte keine einzige Runde absolvieren. Der Start in das Rennen hat gut funktioniert und ich konnte gleich zu Beginn ein paar Positionen gut machen. Es gab dann mit dem #4 Mercedes-AMG GT3 eine leichte Berührung, aber ich konnte schlimmeres vermeiden und es gab an beiden Autos keinen Schaden. Bis zum Boxenstopp waren wir auf einem stabilen achten Platz. Jonathan hatte Glück im Unglück bei seinem Dreher. Aber eine ganz starke Leistung zum Saisonende für alle im Team.“

Jonathan Hirschi (CH)
„Das Auto hat sich von der ersten Runde im freien Training sehr gut angefühlt und wir waren ziemlich zuversichtlich, dass wir den richtigen Schlüssel für das letzte Endurance Cup Rennen des Jahres finden können. Mein Stint war ziemlich hart, ich hatte einen guten Anfang und dann wurde ich von einem anderen Auto in einen Dreher gezwungen. Zum Glück konnte ich einen Einschlag vermeiden. Die Reifen waren danach nicht mehr optimal, aber ich gab mein Bestes um nicht zu viel zu riskieren und ich freue mich sehr für meine Teamkollegen und das gesamte Team für die tolle Leistung, die wir im letzten Rennen gezeigt haben.“