Gestärkt in die neue Saison

Nach diversen Testrennen im Jahr 2012 hat das von Lorenz Frey und Fredy Barth geleitete Emil Frey Racing Team den in Eigenregie entwickelten Emil Frey GT3 Jaguar nochmals komplett überarbeitet und für die Saison 2014 ein neues Fahrzeug aufgebaut. Der bisherige Emil Frey GT3 Jaguar steht nun als Ausstellungsfahrzeug zur Verfügung.

Die Bereiche Aerodynamik, Chassis, Karbonteile-Produktion, Neuberechnung und Herstellung der Aufhängungen, Lenkung und Antrieb wurden in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Rennsportszene optimiert.

Bekanntester Partner von Emil Frey Racing ist der Bündner Rennmotoren-Spezialist Mario Illien und seine Firma Ilmor Engineering in England. Mit umfassenden Optimierungsmassnahmen konnte er das nun über 600 PS leistende 5-Liter-V8-Saugertriebwerk in jeder Beziehung verbessern.

Erste Testfahrten auf der südfranzösischen Strecke von Le Castellet verliefen ermutigend. Jetzt will sich das junge Emil Frey Racing Team, das in den Räumlichkeiten der Emil Frey AG in Safenwil ein Rennsport-Kompetenz-Zentrum mit Werkstatt aufgebaut hat, in der renommierten GT3-Meisterschaft Blancpain Endurance Series engagieren. Als Fahrer stehen Lorenz Frey (23), Fredy Barth (34) und Gabriele Gardel (36) zur Verfügung.

Emil Frey Racing kann auf eine erfolgreiche Tradition zurückblicken. Firmengründer Emil Frey war nicht nur der erste Jaguar-Vertreter der Welt. Er fuhr ab den späten 1920er-Jahren Motorradrennen und Rallyes mit Jaguar und Austin. Ab den 1960er-Jahren gewann sein Sohn Walter Frey mit dem Emil Frey Racing mehrere Schweizer Meistertitel. Walter Frey feierte Rennerfolge mit Mini Cooper S, Toyota Celica, in der Formel 2 und Formel 3.

Lorenz Frey will nun in dritter Generation an diese Erfolge anknüpfen: «Die Rennsportszene hat sich stark verändert. Alles ist aufwändiger und professioneller geworden. In diesem Umfeld sind wir mit dem Emil Frey GT3 Jaguar im Vergleich zu den Werkentwicklungen der Konkurrenz trotz grossem Engagement wie David gegen Goliath. Bei Testfahrten hat der Jaguar grosses Potenzial bewiesen. Die Testphase ist aber noch nicht abgeschlossen, dennoch sind wir zuversichtlich am Saisonstart dabei zu sein.»

Auch Fredy Barth freut sich mit dem ganzen Team auf die kommenden Rennen: «Das Team hat intensiv an jedem Detail gefeilt und das Fahrzeug grundlegend verbessert. Besonders stolz bin ich auf die Schweizer Allianz mit Motorenspezialisten Mario Illien. Wir sind besser vorbereitet denn je, ein paar positive Überraschungen sollten uns deshalb gelingen.»

Trotz berechtigtem Optimismus will Emil Frey Racing keine allzu hohen Erwartungen wecken. Barth sagt dazu: «Mit den 3-Stunden-Rennen der Blancpain Endurance Series und den 24 Hours Spa als Saisonhöhepunkt haben wir uns die härteste GT3-Meisterschaft der Welt ausgesucht. Gegen die etablierten Teams sind wir Aussenseiter. Aber wir werden hart für den Erfolg kämpfen.» 

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