Monza bringt Emil Frey Racing kein Glück

Der private Schweizer Hersteller Emil Frey Racing blieb auch dieses Jahr beim Saisonauftakt im königlichen Park von Monza glücklos. Die Performance des Emil Frey GT3 Jaguar konnte nur in schnelle Rundenzeiten, nicht aber in ein Resultat umgesetzt werden.

Schon nach wenigen Runden im freien Training tauchten Probleme mit dem Öldruck auf, worauf man sich aus Sicherheitsgründen für einen Motorwechsel entschied. Im Pre-Qualifying liess der Emil Frey GT3 Jaguar mit einigen ausgezeichneten Rundenzeiten aufhorchen und beendete die Session auf dem 15. Platz von 60 Fahrzeugen. Als das in drei Abschnitte geteilte Qualifying begann, tauchte das Öldruckproblem des Vortages erneut auf und Lorenz Frey musste das Fahrzeug nach nur einer Runde wieder parkieren.

Noch einmal versuchte das motivierte Emil Frey Racing Team den Fehler zu beheben und startete aus der Boxengasse in das 3-Stunden-Rennen. In der Anfangsphase lief es auch erfreulich gut. Startfahrer Gardel machte mit Spitzenrundenzeiten schnell viele Plätze gut, ehe ihn ein Folgeschaden zur Aufgabe zwang.

Gabriele Gardel: «Der Emil Frey GT3 Jaguar hat enorme Fortschritte gemacht. Es ist eine Freude, wie wir die Rundenzeiten der Topteams mitgehen können. Dass uns dieses Problem stoppte, ist ärgerlich. Wir müssen jetzt die genaue Ursache untersuchen.»

Auch Fredy Barth hat ein weinendes und ein lachendes Auge: «Dieses Problem hat uns nach über 2000 Testkilometern völlig unerwartet heimgesucht und wir wissen noch nicht genau, was passiert ist. Die schnellen Runden stimmen mich aber äusserst zuversichtlich für den Rest der Saison. Die Rundenzeiten waren so gut, dass wir unser ehrgeiziges Ziel, die Top 15 zu erreichen, als umsetzbar betrachten können.»

Dem kann sich auch Lorenz Frey anschliessen: «Es ist traurig, dass wir unseren begeisterten Fans und Gästen nicht ein gutes Resultat bieten konnten. Dass unser Auto aber zu derart konkurrenzfähigen Zeiten fähig ist, stimmt mich für die kommenden Rennen optimistisch.»