Emil Frey Racing startet ambitioniert ins neue Motorsportjahr

Mit neuer Fahrerbesetzung und dem erprobten Emil Frey GT3 Jaguar startet Emil Frey Racing auch 2016 im Blancpain GT Series Endurance Cup. Mit den beiden Neuzugängen Stephane Ortelli und Albert Costa, welche neben Lorenz Frey ins Lenkrad greifen, wagt Emil Frey Racing den Aufstieg in die PRO-Kategorie.

„Wir sind sehr glücklich darüber, mit Stephane Ortelli und Albert Costa zwei Fahrer diesen Formats für unser Projekt gewonnen zu haben“, sagt Lorenz Frey, Fahrer und Teamchef von Emil Frey Racing. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im und außerhalb des Cockpits.“

Der ehemalige Le Mans Gewinner (1998) und dreifache FIA GT Weltmeister (2002, 2003, 2013) Stephane Ortelli ist seit zwanzig Jahren eine feste Größe im internationalen Prototypen und GT-Sport. Als Rennfahrer stand der Monegasse bereits über 180 Mal auf dem Podium, als Werks- und Testfahrer arbeitete er mit zehn Herstellern zusammen (Aston Martin, Audi, Bentley, Porsche, Saleen, Volkswagen, Renault, BMW, Peugeot, Seat) und gilt als einer der erfahrensten GT-Piloten.

Albert Costa Balboa (Barcelona) startete seine Karriere zur Jahrtausendwende im Kartsport. 2009 gewann er den Eurocup der Formula Renault 2.0 und die Formula Renault WEC 2.0, 2012 die World Series Eurocup Mégane Trophy. Seit 2013 ist Albert Costa im GT-Sport unterwegs.

Lorenz Frey, komplettiert wie in der Vergangenheit das Trio und sagt: „In der hart umkämpften PRO-Kategorie des Blancpain GT Series Endurance Cup sind wir als junges Team klar noch ein Außenseiter. Mit Hilfe der Erfahrung und Performance von Stephane und Albert wird es uns aber hoffentlich gelingen, weitere positive Resultate zu erzielen. Das ist mit ein Grund, warum wir den Aufstieg von der PRO-AM in die PRO-Klasse wagen.“

Ein weiterer personeller Neuzugang ist der ehemalige Toro Rosso Formel 1 Renningenieur Graziano Michelacci. Fredy Barth, bisheriger Fahrer und Mitglied der Projektleitung hat hingegen das Team verlassen und konzentriert sich aktuell auf seine eigene Firma. Eine weitere Zusammenarbeit ist noch offen.

David gegen Goliath
Der Blancpain GT Series Endurance Cup 2016 verspricht Rennaction vom Feinsten. Das Privatteam aus Safenwil trifft bei den europaweit stattfindenden Events auf bis zu 60 Konkurrenten und fährt in der stark besetzten PRO-Klasse gegen 27 Fahrzeuge mit. Audi, BMW, Chevrolet, Ferrari, Mercedes-Benz und Porsche liefern komplette Neuentwicklungen, Aston Martin, Bentley Lamborghini, McLaren und Nissan technische Weiterentwicklungen an die Kundenteams. „Für uns bleibt es ein Kampf David gegen Goliath“, gibt Jürg Flach, Technischer Direktor des Teams, zu bedenken. „Wir sind mitunter das letzte private Team, welches ein selbst konstruiertes Fahrzeug an den Start bringt.“

Dass die Emil Frey Racing Mannschaft damit auf Augenhöhe operiert, hat das Finalrennen 2015 auf dem Nürburgring gezeigt. Mit einem Klassensieg in der PRO-AM Kategorie verbesserte sich das Schweizer Team auf den 5. Gesamtrang in der Jahreswertung.

Mit Fokus auf das Saisonhighlight, dem 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps (28.-31. Juli 2016), und um die Erfolgschancen zu verdoppeln, setzt Emil Frey Racing ab dem Rennen in Paul Ricard (24./25. Juni 2016) einen zweiten Emil Frey GT3 Jaguar ein. Los geht’s aber zunächst mit der Speerspitze Costa / Frey / Ortelli am 23./24. April 2016 in Monza, gefolgt von Silverstone (14./15. Mai 2016), Paul Ricard, den 24h in Spa und dem Finale auf dem Nürburgring (17./18. September 2016).



Pressemitteilung