Saisonstart in Monza

An der Präsentation des Emil Frey GT3 Jaguar wurde es angekündigt: Einerseits gelangen Emil Frey Racing mit der grundlegenden Überarbeitung des Emil Frey GT3 Jaguar grosse Fortschritte. Insbesondere brachten tiefgreifende Modifikationen des Motors durch Spezialist Ilmor erfreuliche Verbesserungen.

Bei ersten Testfahrten tauchten aber Probleme mit der Zuverlässigkeit weiterer Komponenten auf. Sämtliche geplanten Tests mussten aufgrund zu erwartender Folgeschäden abgesagt werden. Ein Start unter diesen Voraussetzungen war nicht vorstellbar. Diese Probleme scheinen nun für das Erste gelöst, aber es fehlen viele weitere Erfahrungswerte. Das Fahrzeug hat bisher insgesamt nur 600km abgespult. Trotz dieser Rückschläge und mangelnder Erfahrung hat sich Emil Frey Racing entschieden, in Monza an den Start zu gehen. Die Erwartungen in diesem hochkarätigen GT3-Feld werden aber auf die eines aufschlussreichen Tests reduziert.

Projektleiter Fredy Barth: „Es war ein Wettlauf mit der Zeit. Wir wollten das erste Rennen eigentlich absagen. Nun sind die Teile in letzter Sekunde eingetroffen und scheinen nach einem kurzen Test zu halten. Es ist zwar noch nicht perfekt, aber wir lassen nichts unversucht. Ein Renneinsatz ist immer besser als ein Test, um wichtige Erfahrungen und Daten zu gewinnen. Einzig unsere Erwartungen bezüglich Performance und Erfolg müssen wir auf Silverstone verschieben."

Auch Lorenz Frey freut sich auf den Einsatz des Emil Frey GT3 Jaguar beim Auftakt der Blancpain Endurance Series vom 12./13. April in Monza: „Es ist schön, dass wir die Saison in Monza starten. Unser ganzes Team hat dafür sehr hart gearbeitet. Schade ist nur, dass wir nicht optimal vorbereitet sind. Wir werden aber unser Bestes geben, um ins Ziel zu kommen."

Pressemitteilung